Stadt Rosenheim

Im Regierungsbezirk von Oberbayern liegt die kreisfreie Stadt Rosenheim inmitten des Landkreises Rosenheim, dessen Kreisstadt sie auch gleichzeitig ist.
Gelegen am Zusammenfluss von Inn und Mangfall, ist Rosenheim wichtiger Verkehrskontenpunkt zwischen München, Salzburg, Innsbruck und Italien (Brennerpass).
Bereits im Jahr 15 v. Chr. kamen die Römer und erkannten die besondere Lage von Rosenheim und schützten diese durch Errichtung einer Militärstation, die sie „Pons Aeni“ (Innbrücke) nannten.
Der Inn enspringt in Graubünden in der Nähe von St. Moritz und gilt als viertwasserreichster Fluss Europas.
Der Stadtname ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Im Jahr 1234 wird die Burg Rosenheim erstmals erwähnt, am heutigen Schloßberg, oberhalb der Innbrücke, am östlichen Ufer des Inns.
Die Wasserburger Hallgrafen hatten in ihrem Wappen eine Rose und waren die Erbauer der Burg, so dass möglicherweise dies namensgebend war. Ebenso wird vermutet, dass der Name auf den Begriff „Ross“ (Pferd) zurückgeht, nachdem die Transportschiffe auf dem Inn von Rössern gezogen wurden und Rosenheim ein wichtiger Punkt der Schifffahrt war mit den entsprechenden Stallungen zur Versorgung der Pferde.
Es besteht auch Wortverwandtschaft zu den Begriffen „Roas, Roze oder Ried“, die als Bezeichnungen für die umliegenden Torfgebiete gelten.
Letztlich könnte der Name auch von dem Wort „Rose“ abgeleitet sein, einem alten Begriff für schöne Mädchen. Der Begriff „Rose“ könnte allerdings auch für „käufliche“ Mädchen angenommen werden.
Im Jahr 1328 erhielt Rosenheim das Marktrecht, 1864 wurde sie Stadt. Im Jahr 1880 hatte Rosenheim etwa 8.000 Einwohner und zählt heute derer ca. 61.000.
Links: http://www.rosenheim.de